Studienprogramm
Die grundlegende Forschungsidee, das Verhältnis von Religion und Moderne zu untersuchen, wird in einem interdisziplinären Forschungs- und Studienprogramm umgesetzt, das auf dem Gebiet der Religionsgeschichte die Fächer Geschichte, Theologie, Religionswissenschaft, Soziologie und Literaturwissenschaft zusammenführt.
Das Studienprogramm sieht vor, die Dozentinnen und Dozenten mit den Kollegiatinnen und Kollegiaten in unterschiedlichen Lehrveranstaltungsformaten zusammenzubringen, die auch für externe Forschende offen sind.
Das Studienprogramm enthält folgende Elemente:
- Methodenseminare: Dies sind Seminare, die für die wissenschaftliche Diskussion und den Austausch zwischen München und Prag eine gemeinsame theoretische Basis schaffen. Sie finden in jedem Semester in Form von Blockveranstaltungen statt. Hier finden Sie mehr Informationen zu den Methodenseminaren der letzten Semester.
- Forschungskolloquien: An beiden Partneruniversitäten findet jedes Semester ein Kolloquium der Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie der im Kolleg vertretenen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer statt. Im Kolloquium stellen die Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Einzelprojekte vor bzw. werden Vorträge auswärtiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Thema des Graduiertenkollegs gehalten.
Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über die Vortragsprogramme der Kolloquien. - Sommerakademien: Die Sommerakademien finden jährlich an wechselnden Orten statt und dienen dem Austausch zwischen der Münchener und Prager Gruppe, der vertieften Auseinandersetzung mit inhaltlichen und methodischen Fragestellungen des Graduiertenkollegs sowie der Diskussion mit auswärtigen Forschenden. Einen Überblick über die vergangenen Sommerakademien erhalten Sie hier.
- Auslandsaufenthalt an der Partneruniversität: Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden an der jeweiligen Partneruniversität betreut und nehmen am dortigen Lehr- und Forschungsbetrieb teil. In der Regel dauert der Aufenthalt an der Partneruniversität mehrere Monate. Erfordert das Dissertationsprojekt einen längeren Auslandsaufenthalt, kann dieser auf maximal zwölf Monate ausgedehnt werden.
- StipendiatInnen-Workshops und Nachwuchstagungen: Neben den Sommerschulen haben die Kollegiatinnen und Kollegiaten einmal im Jahr die Möglichkeit, kürzere Workshops selbst zu organisieren. Die Wahl der Themen und Schwerpunkte liegt bei den Stipendiatinnen und Stipendiaten selbst. Sie können Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler einladen.
Hier finden Sie den Studienplan zum Download (PDF-Dokument, 40 KB)